Auf in die Zitadelle!

Crossgolf Aachen lud dieses Jahr wieder zum Qualifikationsturnier in die Deutsche Nationalmannschaft ein und zum Krossen Karl VI. Nach mehreren Jahren in und um Aachen und des Chio Geländes, ging es zum ersten mal nach Jülich, nur wenige Kilometer von Aachen entfernt.

Als Spielgelände wurde das Areal in und um die Zitadelle im Herzen der Stadt ausgewählt und man hätte es nicht besser treffen können. Eine Festung, die schon um 1530 gebaut und befestigt wurde. Was für ein Crossgolf Gelände!

Auch wenn das Wetter am Vortag mit Sturm, Regen- und Hagelschauern und auch Tornados in den Regionen, nicht gerade sehr vielversprechend begann, so versprach der Wetterbericht für den Turniertag doch besseres Wetter und sollte recht behalten.

Mit rund 60 StarterInnen waren dann am Turniertag vor Ort auch genügend Interessierte anwesend und wurden auf das herzlichste Willkommen geheißen. Nicht nur von den Orgas um Crossgolf Aachen, sondern auch vom anwesenden Bürgermeister, der auch selbst spielend mit auf die Runde ging.

Wie man auf dem Bild schon sieht, kann man hier wirklich sehr viele Bahnen ins Gelände legen und auch dann spielen. Und das führt uns auch schon zu den Untergründen, denn da wurde wirklich alles ausgenutzt, was die Zitadelle her gab. Norman sprach es auch bei der Ansprache an, das man bei den Zielen nach den Erfahrungen von Plauen, noch mal nachgelegt und verschärft hat. Das sollten die einen und/oder anderen auf der Runde dann auch zu spüren bekommen.

Für den/die einen erwiesen sich vermeintlich schwere Ziele dann doch als recht gut machbar und andere dann wieder als echte Katastrophen. Dann kam des Weiteren dem einen oder anderen das Kopfsteinpflaster mal in die Quere und sorgte für lautes Aufstöhnen, wenn der Ball dann in die falsche Richtung versprang.

Trotz allem wurden dann aber auch sehr gute Scores gespielt, aber auch nicht wenige 10en standen auf diversen Scorekarten. Aber auch sehr gute Scores wurden gespielt und zeigten uns auf, dass man um oben mitzumischen, noch etliches im eigenen Spiel, nachlegen muss.

Auch für etliche Lacher sorgten einige Ziele auf den Bahnen, wie zum Beispiel die Beine einer Schaufensterpuppe, die man dann auch noch mit seinem Namen signieren konnte.

Das Wetter wurde im Laufe des Tages auch immer sonniger und der Wetterbericht behielt damit recht. Ein mitunter recht böiger starker Wind beeinträchtigte das Spiel mit dem Alomst Golfball dann doch recht starḱ und man musste auch da sein Spiel recht stark anpassen. Die wechselnden Spielrichtungen sorgten auch dafür, dass der Wind nicht zu unterschätzen war und man mal Wind von vorn, dann von links oder rechts hatte und mitunter auch mal von hinten, was die Flugweiten des leichten Balls auch stark beeinflussten.

Da das Gelände aber auch für den normalen Besucherverkehr offen war, kamen auch immer wieder Besucher, die dann unfreiwillig auch zu Zuschauern wurden, aber auch zu Hindernissen im übertragenen Sinne. Es war ein freundliches Miteinander mit ihnen und so manch kleiner Plausch ergab sich dabei.

Abgerechnet wird ja bekanntlich am Schluss und da wurden die Bahnen und die Scores besprochen. Natürlich auch verglichen, wer mit welchem Score herein kam. So manch schlechtes Ergebnis wurde dann mit der Getränkeflat begegnet und mit der einen oder anderen Belgischen Waffel mit Zucker versüßt.

Nach dem Turnier hieß es dann die Location zu wechseln um im Irish „Pub Lynchs“ die Siegerehrung durchführen zu können. Bevor es aber dazu kommen konnte, gab es ein Stechen um Platz 3. Hier gab es dann auch noch ein Stechen aus drei Nationen, Julien aus Frankreich, Claudio aus Deutschland und Seki aus Luxemburg battelten sich um den dritten Platz. In diesem Stechen konnte sich dann Seki durchsetzen und den dritten Platz mit nach Luxemburg nehmen.

Den zweiten Platz sicherte sich dann Torsten, der von David aus Frankreich noch überflügelt wurde. Dieser machte dann aber noch einen ganz besonderen Hatrick für sich geltend. Ihm gelang es mit diesem Turnier, die „Krosser Karl“ Krone zum dritten Mal und das in Folge für sich zu sichern. Was für eine konstant super Leistung. Herzlichen Glückwunsch an David!

Ein fettes Dankeschön geht von der Community noch raus an die Stadt Jülich und den Bürgermeister, die sich auf dieses spezielle Event eingelassen haben und so wie wir den Bürgermeister kennen gelernt haben, sind wir jederzeit wieder herzlich Willkommen zu einer Fortsetzung.

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